Vorstand
Martin Ecker
Isabella Fuchs-Leitner
Arkadiusz Komorowski
Jan Rosenleitner
Oliver Scheibenbogen
Vorstandsmitglieder
Isabella Fuchs-Leitner ist klinische Forscherin am Kepler Universitätsklinikum Linz und betreut Abschlussarbeiten an der JKU Linz in den Fächern Humanmedizin und Psychologie. Ihre wissenschaftliche Laufbahn begann mit einer Dissertation in Kognitionspsychologie an der Universität Wien, in der sie sich mit den Mechanismen der visuellen Aufmerksamkeit beschäftigte. Derzeit liegt ihr Forschungsschwerpunkt auf Fragestellungen aus der Suchtmedizin, insbesondere auf psychologischen und neurokognitiven Aspekten von Suchterkrankungen. Ziel ihrer Arbeit ist es, durch evidenzbasierte Forschung neue Ansätze für Prävention und Therapie zu entwickeln.
Ein aktuelles Projekt widmet sich dem Thema „Dual Disorders“ - dem gleichzeitigen Vorliegen von Suchterkrankungen und weiteren psychischen Erkrankungen, sowie den damit verbundenen Herausforderungen für Patient*innen und Behandelnde. Dabei ist es ihr ein besonders Anliegen zu einer verbesserten Versorgung und Entstigmatisierung von Betroffenen beizutragen.
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Arkadiusz Komorowski ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin und im Bereich der Forschung und Lehre tätig. Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte verbinden die psychiatrische Behandlung mit interdisziplinären Aspekten der Suchtmedizin, Forensik und Menschenrechte. Neben seiner akademischen Tätigkeit an der Medizinischen Universität Wien war er in den letzten Jahren im Straf- und Maßnahmenvollzug, im Bereich der präventiven Menschenrechtskontrolle sowie der ambulanten psychiatrischen Rehabilitation für psychosomatische und affektive Störungsbilder aktiv.
Seit 2024 ist Arkadiusz Komorowski ärztlicher Leiter beim Verein Grüner Kreis und beschäftigt sich mit der Prävention und Behandlung von Suchterkrankungen. Sein Ziel ist die adäquate psychiatrische und suchtmedizinische Versorgung in den ambulanten und stationären Einrichtungen in Wien, Niederösterreich und weiteren Bundesländern.
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Jan Rosenleitner ist stellvertretender leitender Oberarzt an der Abteilung Psychiatrie mit Schwerpunkt Suchtmedizin am Kepleruniversitätsklinikum Linz und leitet dort die Tagesklinik. Er ist als Lektor an der medizinischen Fakultät der JKU Linz tätig.
Gemeinsam mit Frau Mag.a Dr.in Isabella Fuchs-Leitner hat er die WADD Austria (World Association on Dual Disorders Austria) gegründet, ein Verein zur Förderung von Forschung, Vernetzung und Weiterbildung im Bereich komorbider Substanzkonsumstörungen und psychischer Störungen. Die Forschungsschwerpunkte liegen in den Feldern Dual Disorders und Entstigmatisierung von Substanzkonsumstörungen.
Jan Rosenleitner ist im Vorstand des Vereins Sophokles, der die Verbesserung der medizinischen und psychotherapeutischen Ausbildung von Studierenden zum Ziel hat. Dazu werden Schauspieler*innen speziell geschult, um so Personen mit spezifischen Krankheitsbildern klischeefrei darzustellen. So können spezifische Therapiesituationen und medizinische Interventionen in der Ausbildung realitätsnah erprobt werden.
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Oliver Scheibenbogen studierte Psychologie an der Universität Wien, wo er 2001 den Akademischen Grades Magister der Naturwissenschaften verliehen bekam. 2003 beendete er das Curriculum zum Klinischen und Gesundheitspsychologen und ist seither in der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen eingetragen. 2006 beendete er das Doktoratsstudium der Psychologie an der Humanwissenschaftlichen Universität Liechtenstein und Wien mit der Verleihung des Akademischen Grades Doktor der Naturwissenschaften. Seit 1996 ist er am Anton Proksch Institut tätig, mittlerweile leitet er den Bereich Kreativität und Lebensgestaltung und koordinierte Belange der European Society on Treatment of Alcohol Dependence and related Disorders (ESTAD). Des Weiteren ist er Biofeedbacktherapeut/ –lehrtherapeut und im Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Biofeedback und Psychophysiologie (ÖBfP). Im Rahmen der Ausbildung zum Klinischen und Gesundheitspsychologen ist er als Vortragender vom Bundesministerium zertifiziert.
2009 – 2014 Leitung des beruflichen (Re-)Integrationsprojektes BRISANT für Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen unmittelbar nach stationärer Therapie.
Seit 2013 Leitung der klinischen Psychologie, Forschungskoordinator des Anton Proksch Instituts
Seit 2016 Beratungs- und Forschungstätigkeit für Unternehmen in freier Praxis
Seit 2018 stellvertretender Institutsvorstand am Institut für Sozialästhetik und Mental Health an der Sigmund Freud Universität Wien
Seit 2021 Leiter der Akademie des Anton Proksch Instituts
Seit 2022 Privatdozent; Habilitation in Psychotherapiewissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Suchtforschung
Seit 2023 Leiter des Ambulatoriums Treffpunkt 1050
Martin Ecker ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie Primar am Zentrum für Suchtmedizin des LKH Graz II. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Suchterkrankungen unter Berücksichtigung möglicher psychiatrischer Begleiterkrankungen. Darüber hinaus beschäftigt er sich insbesondere mit ADHS, Schlafstörungen sowie Fragestellungen im Bereich Sexualität.
Neben seiner leitenden klinischen Tätigkeit widmet sich Martin Ecker der Weiterentwicklung innovativer Versorgungsmodelle in der Suchtmedizin außerhalb klassischer stationärer Behandlungssettings. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die nachhaltige Verbesserung der psychiatrischen und suchtmedizinischen Versorgung durch sektorenübergreifende, integrierte Behandlungsansätze.